Von Elisabeth Meyer |
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Barmstedt/Hörnerkirchen. Hans-Detlef Fuhlendorf hat mitgemacht. "Bei uns sparen sie, aber in den Ministerien keinen Cent", ärgert sich der Langelner Bürgermeister. Er ist deshalb der Aufforderung des Gemeindetags nachgekommen und hat angeordnet, die Flagge vor dem Gemeindehaus auf halbmast zu hissen. Damit bildet er unter den Bürgermeistern in den Amtsbezirken Rantzau und Hörnerkirchen eine Minderheit: Nur noch Werner Kock (Lutzhorn) hat sich dem symbolischen Protest angeschlossen. Während dort allerdings die Landesflagge weht, wurde in Langeln- aus Pietät - die Gemeindeflagge gehisst. |
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Die meisten Bürgermeister halten von der Aktion jedoch nichts. "So einen Quatsch mache ich nicht mit", erklärte Rainer Ute Harms (Bilsen). Dass das Land sich jetzt zurückhole, was es einst den Kommunen als Zuschuss zur Verfügung gestellt habe, sei in Ordnung. "Das ist richtig, weil ansonsten unsere Kinder auf den Schulden sitzen bleiben würden." Statt auf halbmast zu hissen, "sollte man Hosianna rufen", so Harms. In der Sache sieht es Wolfgang Mohr (Bokholt-Hanredder) genau so. "Der Landeshaushalt muss saniert werden, deswegen bleiben die Flaggen unten", sagte er.
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