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Von Ute Springer Bokholt-Hanredder. Mit den ersten Erfahrungen des noch jungen Kindergartenvereins "Fuchsbau" befassten sich die Mitglieder des Schulausschusses Bokholter-Hanredder während ihrer jüngsten Sitzung. "Wir haben den Eindruck, dass sehr harmonisch mit den Kindern und Eltern gearbeitet wird", sagte der Vorsitzende Renke Eschner. Der Betrieb sei vom hohen professionellen Anspruch geprägt, die Zusammenarbeit mit der betreuten Grundschule laufe reibungslos. Bürgermeister Wolfgang Mohr lobte das erheblich verbesserte pädagogische Angebot und die hohe Motivation der Einrichtung, die seit Jahresanfang unter der Trägerschaft der Eltern steht.
Lob für das Gesamtkonzept: die Grundschule in Bokholt-Hanredder. Grundschulleiter Walter Rathmann berichtete über den "Schul-TÜV", den eine Kommission gemeinsam mit dem Schulrat am 1. März durchgeführt hatte. "Bereits im Vorfeld waren die Eltern und Kinder mit anonymisierten Fragebögen um ihre Meinung gebeten worden", sagte Rathmann. Der ganztägige Besuch der vierköpfigen Gruppe habe mit einer Begehung der Räume begonnen. Anschließend seien Unterrichtsstunden besucht sowie Elternvertreter, Kollegium und Kinder befragt worden. Nach kurzer Beratung sei das Ergebnis bekannt gegeben worden: "Die Kommission war mit unserer Arbeit sehr zufrieden", so der Schulleiter. Es seien das Gesamtkonzept und der familiäre Umgang miteinander gelobt worden. Dass dagegen die Räume, insbesondere die sanitären Anlagen, bemängelt wurden, sei zu erwarten gewesen, sagte Rathmann. Die Kommission habe zudem vorgeschlagen, eine direkte Verbindung zwischen Kindergarten und Schule zu schaffen, so Rathmann. Doch "wer soll das bezahlen?" fragten sich die Ausschussmitglieder. "Es ist klar, dass die Gemeinde Geld in die Hand nehmen muss", stellte Mohr fest. Ob jedoch ein Umbau realisiert werden könne, müsse in den Gremien geklärt werden. "Da ab 2008 die Eltern entscheiden können, auf welche Schule sie ihr Kind schicken, müssen wir daran denken, für die Zukunft wettbewerbsfähig zu sein", so Mohr. Sobald der offizielle Bericht über den "Schul-TÜV" vorliege, werde über notwendige und mögliche Maßnahmen beraten.
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