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Von Heinz Starken
Gemeindevertretung. /Bokholt-Hanredder.
Zu ihrer ersten öffentlichen Sitzung in diesem Jahr trat die Gemeindevertretung Bokholt-Hanredder im Bürgerhaus zusammen. Bürgermeister Wolfgang Mohr hatte daher in seinen Mitteilungen viel zu berichten, so dass dieser Tagesordnungspunkt eine Stunde in Anspruch nahm.
Zunächst gab Mohr Termine bekannt: Schon am Sonnabend, 21.April, treffen sich die freiwilligen Helfer zur Aktion "Sauberes Dorf". Am Sonntag, 3.Juni, begeht die Freiwillige Feuerwehr ihr 80-jähriges Bestehen mit einem "Tag der offenen Tür". Der zugehörige "Jubiläumsball" folgt dann am Sonnabend, 13.Oktober.

Die Beschlüsse der Gemeindevertretung fielen weitgehend einstimmig.
Ausführlich ging der Bürgermeister auf den EVIT-Bericht ein, mit dem eine Kommission die Verhältnisse an der Grundschule bewertet hatte. Das Gesamturteil sei recht positiv. Besonders hervorgehoben wurden das große Engagement der Lehrkräfte und der gute Leistungsstand der Schüler. Nachteilig sei, dass kein Fachraum für Musik, Kunst und Werken zur Verfügung stehe und einer der vier Klassenräume nicht die nötige Größe aufweise.
Nach dem neuen Schulgesetz sei der Bestand der Schule nicht gesichert, so Mohr, da eine Mindestschülerzahl von 80nicht erreicht werde. Ein angedachtes Zusammengehen mit der Grundschule Lutzhorn scheide aus, weil nur der Anschluss an ein größeres System möglich sein werde. Sorgen bereite der Gemeinde das Strohdach des Kindergartengebäudes, in dem abfließendes Regenwasser zu feuchten Wänden geführt habe.
Zwecks Vermarktung der restlichen Grundstücke am Uhuweg soll eine Seite ins Internet gestellt werden. Mit dem Endausbau der Straße, so der Beschluss der Lokalpolitiker, wartet die Gemeinde bis 2008.
Einstimmig genehmigten die Gemeindevertreter die Jahresrechnung 2006, nachdem die Prüfung keine Mängel ergeben hatte. Der Kostenbeteiligung der Gemeinde an der Spieliothek-mobil Barmstedt stimmten die Politiker zu. Für eine bessere Verkehrssicherheit in der Waldstraße und in der Straße Krittelmoor sollen zwei Kfz-Geschwindigkeitsanzeigetafeln angeschafft werden.
Die Bokholter Straße soll im Zusammenhang mit der Erweiterung des Sondergebietes Baustoff-und Biomassenverwertung geringfügig nach Süden verschwenkt werden. Die Diskussion darüber ergab, dass dadurch auch eine Änderung des Flächennutzungsplans notwendig werde. Das Planfeststellungsverfahren zur Elbrinnenvertiefung verlangte auch eine Stellungnahme der Gemeinde als Krückau- und Offenau-Anlieger. Bokholt-Hanredder bringt darin zum Ausdruck, dass eventuelle Kosten, die aus der Verschlickung der Flüsse entstehen könnten, nicht von der Gemeinde getragen werden.
Unter dem Tagesordnungspunkt "Einwohnerfragestunde" äußerten zwei Bürger ihre Sorgen über das vermehrte nächtliche Treiben von Einbrechern im Ort. Ergebnis der Diskussion war die Anregung, sich für verstärkte Kontrollfahrten der Polizei im Gemeindegebiet einzusetzen.
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