Fusion Kieler Innenminister kam mit einer Prämie |
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Zur Hochzeit gab es 250 000 Euro |
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Gemeinden Bokel, Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn und Westerhorn werden künftig von Barmstedt aus mitverwaltet. |
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Von Burkhard Fuchs Barmstedt/Brande-Hörnerkirchen - Diesen Termin nahmen Nils Hammermann und Harry Unger gerne wahr. Mit den Leitern von 27 anderen Verwaltungsgemeinschaften konnten der Barmstedter Bürgermeister und der Vorsteher des Amtes Hörnerkirchen in Nortorf die ausgelobte Hochzeitsprämie einstreichen. Innenminister Ralf Stegner überreichte ihnen den Zuwendungsbescheid über 250 000 Euro. Diese Summe erhalten sie dafür, dass die 9700 Einwohner-Stadt künftig die 4100 Bürger der Gemeinden Bokel, Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn und Westerhorn mitverwaltet. Ende des Jahres sollen sieben der neun Mitarbeiter des Amtes in das Barmstedter Rathaus umziehen, kündigte der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Bucher an, der dann wohl Amtsleiter werden dürfte. Zwei Mitarbeiter verbleiben in Hörnerkirchen, wo ein Bürgerbüro den Verwaltungsservice vorhält. Das Geld werde zu einem großen Teil in die Fusion investiert, kündigte Hammermann an. So ist davon ein einheitliches EDV-Programm angeschafft worden, das gerade aufeinander abgestimmt wird. Eine Beratungsfirma soll für die 44 Mitarbeiter beschäftigende Verwaltung eine neue Organisationsstruktur ausarbeiten. Amtsvorsteher Unger sagte: "Diese Hochzeitsprämie ist eine schöne Geschichte. Noch besser wäre gewesen, sie würde eine halbe Million Euro betragen." Soviel Geld hätte die Landesregierung ausgezahlt, wenn sich auch das Amt Rantzau an dieser Verwaltungsehe beteiligt hätte. Doch die dortigen Gemeindevertreter hatten die Gespräche mit Hörnerkirchen auf Eis gelegt. Unger und Hammermann versicherten: "Wir lassen die Tür offen für das Amt Rantzau." Schließlich ließen sich mit jeder aufgelösten Verwaltung 200 000 Euro im Jahr einsparen, zitierten sie den Innenminister. bf erschienen am 25. April 2007
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