|
Von Elisabeth Meyer Rathaus. /Barmstedt/Hörnerkirchen. 250 000 Euro - eine viertel Million. Einen Zuwendungsbescheid in dieser Höhe hatten Barmstedts Bürgermeister Nils Hammermann und Hörnerkirchens Amtsvorsteher Harry Unger am Freitag von Innenminister Ralf Stegner entgegen genommen (wir berichteten). Die "Hochzeitsprämie" haben sich Stadt und Amt verdient, weil sie ab Januar 2008 eine Verwaltungsgemeinschaft (VG) bilden werden und sich darüber bis Ende 2006 einig waren. Doch bei aller Freude über den Geldsegen - wahllos Wünsche erfüllen, ist nicht drin: Die Verwendung ist zweckgebunden. Mit der "Hochzeitsprämie" sollen die Kosten abgedeckt werden, die durch die Bildung der VG entstehen.
Freude über die "Hochzeitsprämie": Barmstedts Bürgermeister Nils Hammermann (links) und Hörnerkirchens Amtsvorsteher Harry Unger. Foto: Meyer Finanziert werden müssen laut Hammermann in erster Linie Umbauarbeiten für die Unterbringung der Mitarbeiter des Amts im Rathaus, die Vereinheitlichung der EDV-Systeme und Beraterleistungen für eine mögliche neue Verwaltungsstruktur. Sieben Mitarbeiter werden aus Hörnerkirchen nach Barmstedt wechseln. Im Rathaus sei "Platz genug", sagte Hammermann, "viele unserer Leute arbeiten in Einzelbüros. Das würde sich dann ändern." Ob der Aufbau der Verwaltung optimiert werden könne, soll ein externer Berater untersuchen. "Alles werden wir aber sicher nicht umkrempeln", ist sich der Bürgermeister sicher. In welcher Höhe durch die VG Einsparungen generiert werden können, vermochten Hammermann und Bucher nicht zu sagen. Denkbar seien Kostensenkungen im Bereich EDV, für Literatur, Kopien und Telefonate. Pensionierungen stehen dagegen in nächster Zeit nicht an. Zwar sind im Amt Hörnerkirchen mehrere Mitarbeiter in Altersteilzeit beschäftigt, aber im Rathaus arbeitet laut Hammermann "ein recht junges Team".
|
|

