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Von Stefan Imlau "Tag der offenen Tür"./Bokholt-Hanredder. Die Gründungs-versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bokholt-Hanredder datiert auf den 11.Mai 1927. Die Motivation der Bürger war, in Not geratenen Menschen zu helfen - und das hat sich bis heute nicht geändert. Mit einem "Tag der offenen Tür" feierten die Blauröcke das 80-jährige Bestehen der Wehr. Dabei standen neben kulinarischen Genüssen und Spielangeboten für den Nachwuchs die Fahrzeugschau sowie Brandaufklärung und Brandbekämpfungs-Demonstrationen im Vordergrund.
Die Brandbekämpfer demonstrierten auch den Einsatz bei Verkehrsunfällen. Foto: si Die Freiwillige Feuerwehr Bokholt-Hanredder zählt zurzeit 30 aktive Mitglieder. Hinzu kommen noch zwei junge Brandbekämpfer, die der Jugendfeuerwehr Barmstedt-Rantzau (JuBaRa) angehören. Diese sei 1994 ins Leben gerufen worden, um den Mitgliederstand in den Wehren zu sichern, erzählte Wehrführer Jörn Witt. Ein Problem, so der Wehrführer, bestehe darin, dass viele gut ausgebildete junge Leute den Ort verließen: Hier müsse gegengesteuert werden, damit die Wehr auch am Tag einsatzfähig sei. Witt bedauerte, dass immer weniger Bürgerinnen und Bürger für eine ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung stünden. Die Schlagkraft einer Wehr hängt von der guten Ausbildung der Mitglieder ab - und von der technischen Ausstattung. Zum Fuhrpark der Feuerwehr Bokholt-Hanredder gehören ein Tanklöschfahrzeug, ein Gerätewagen, ein Löschgruppenfahrzeug sowie ein ELL1-Fahrzeug. "Wir haben durchschnittlich 14 bis 18 Einsätze jährlich", weiß Witt: "In diesem Jahr sind wir bereits zu fünf Einsätzen ausgerückt." Früher waren es Löscheimer und Handdruckspritze, heute hochtechnische Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge, über die die Feuerwehr verfügt. Die moderne Ausrüstung erfordert laut Witt permanente Schulung und Ausbildung, damit die Feuerwehrleute den gestellten Anforderungen gerecht werden können. Dies bedeute eine erhebliche Mehrbelastung für die Wehrmitglieder. Zu den wichtigen baulichen Maßnahmen der jüngsten Vergangenheit zählt die Aufstockung des Gerätehauses im Jahre 2000 bis 2001. Daran beteiligten sich auch viele Mitglieder - um die Baukosten für die Gemeinde so gering wie möglich zu halten. In den mehr als 2500 Arbeitsstunden, die von den Mitgliedern während der Um- und Ausbauarbeiten geleistet wurden, spiegelte sich laut Witt die große Einsatzbereitschaft für die Gemeinde und die Feuerwehr wider. Und diese Einsatzbereitschaft zeichne die Wehrmitglieder nach wie vor aus, versicherte Witt.
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