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Von Elisabeth Meyer Bokholt-Hanredder. Die Arbeiten sollten am 2. Juli beginnen und zehn Tage dauern. Doch entgegen der ursprünglichen Planung hat die Sanierung eines Teils der Landesstraße 75 zwischen Elmshorn und Bokholt-Hanredder bereits gestern begonnen - und soll, wenn alles gut geht, am Donnerstag beendet sein. "Wir tun unser Möglichstes, damit der Verkehr ab Donnerstagabend wieder fließt", erklärte Bau-Ingenieur Hans Rieger vom Landesbetrieb Straßenbau in Itzehoe auf Anfrage. Stoppen könnte die insgesamt 16 Arbeiter höchstens "ein Monsun" oder zu hohe Temperaturen - "dann kühlt der Asphalt nicht aus".
Bereits in Barmstedt wird auf die Sperrung hingewiesen - viele Autofahrer ignorieren jedoch die Umleitung. Notwendig ist die Sanierung, weil die 20 Jahre alte Fahrbahn starke Beschädigungen aufwies. "In beiden Schichten fanden sich Schlaglöcher, Risse und Flickstellen", so Rieger. Dadurch sei es zu starken Lärmbelästigungen der Anwohner gekommen. Zudem sei das Unfallrisiko gestiegen. "Wenn sich zum Beispiel Eisplatten über den Löchern gebildet haben, war das gefährlich, weil die Autofahrer damit nicht rechnen", erklärt der Ingenieur. Die einzigen, die die Brücke passieren dürfen, sind Radfahrer und Fußgänger. Auch Anwohner gelangen auf ihre Grundstücke. "Sie haben alle sehr verständnisvoll reagiert, als wir sie über die Arbeiten informiert haben", berichtet Ehmke. Alle anderen Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Umleitung zu nutzen.
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