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Von Ute Springer Bokholt-Hanredder. Auf großes Interesse unter Politikern und Besuchern der jüngsten Gemeinderatsitzung in Bokholt-Hanredder stieß das Gutachten, das den Umgebungslärm der A23 im Gemeindebereich darstellt. Mehr als 75 Dezibel - das entspricht etwas mehr als dem Lärmpegel einer Schulklasse - werden demnach nur tagsüber und in unmittelbarer Nähe der Fahrbahn erreicht. Etwas entfernt betragen die Werte rund 50 Dezibel. "In dem kartierten Bereich wohnen etwa 25 Personen", erklärte Heinz Brandt, Leiter des Amts Rantzau. Viel schlauer wurden die Gemeindevertreter durch die beiden Karten jedoch nicht. Das detaillierte Ergebnis des Gutachtens werden Vertreter des Ministeriums am Mittwoch, 19. September, im Pinneberger Rathaus vorstellen, sagte Mohr. Erst dann werde deutlich, welche Maßnahmen die Gemeinde treffen müsse und welche Kosten entstehen.
Im lilafarbenen Bereich werden 70 bis 75 Dezibel erreicht, im gelben Bereich weniger als 50 Dezibel. Foto: Springer Beim geplanten Umbau der örtlichen Grundschule folgten die Gemeindevertreter dem Vorschlag des Bauausschusses: Statt einen kompletten Neubau zu planen, soll das Gebäude lediglich um ein Klassenzimmer erweitert werden. Auch dem Aufschub der Sanierungsarbeiten der Regen- und Schmutzwasserkanäle im Gartenkamp stimmten die Gemeindevertreter zu. "Wir schieben das seit sieben Jahren vor uns her, da kommt es auf weitere sechs Monate nicht mehr an", sagte Bürgermeister Wolfgang Mohr. Der Grund: Die Kosten in Höhe von 146 370 Euro beinhalten auch die Herstellung einer neuen Fahrbahndecke. Deren Kosten in Höhe von 12 700 Euro können 2008 über das Konto des Wegeunterhaltungsverbandes abgerechnet werden und somit den Haushalt der Gemeinde um diesen Betrag entlasten. Baubeginn soll im März 2008 sein. Außerdem berichtete Mohr über die Folgen des Einbruchs in die Mehrzweckhalle und das Bürgerhaus im Juli. "Die Täter hatten erst erfolglos versucht, durch die Halle ins Bürgerhaus zu gelangen, doch das hat nicht geklappt", so Mohr. Daraufhin seien sie über die Terrassentür in den Schankraum gelangt, hätten dort jedoch kein Bargeld gefunden. Der Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro sei zwar von der Versicherung gedeckt, so Mohr. Doch da die zerstörte Tür eine Spezialanfertigung sei, werde es wohl einige Wochen dauern, bis sie instand gesetzt werden könne.
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