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Von Heinz Starken und Alwin Schröder Übung./Bokholt-Hanredder. Im Zusammenwirken mit den Wehren aus Barmstedt und Klein Offenseth-Sparrieshoop richtete die Freiwillige Feuerwehr Bokholt-Hanredder anlässlich ihres 80-jährigen Bestehens eine Hauptübung aus. Der Einsatzort war das Betriebsgelände der Firma SW Seed an der Straße Hanredder. Unter den eingeladenen Gästen befanden sich auch Pastor Dr. Andreas Pawlas, Amtsvorsteher Willi Hachmann, Bürgermeister Wolfgang Mohr und der Kreiswehrführer Bernd Affeldt.
Auch ein Pkw-Unfall gehörte zu den Übungsszenarien. Fotos (2): Starken Schon zehn Minuten nach der Alarmierung hieß es für die Feuerwehrmänner aus Bokholt-Hanredder: "Wasser marsch!" Die Mitglieder hatten zwei Schlauchleitungen aufgebaut: Eine lieferte Löschwasser vom nahen Hydranten, eine zweite vom weiter entferntem Tiefbrunnen bei der Fachklinik. Unmittelbar darauf traf auch das Leiterfahrzeug der Barmstedter Wehr ein. Es wurde zur Rettung eines "Verletzten" vom Hochsilo benötigt. Nach erfolgreicher Bergung setzten die Brandbekämpfer vom hochgefahrenen Korb aus ein weiteres Strahlrohr ein. Eine Rettungsmaßnahme aus der Tiefe war ebenfalls erforderlich: Ein "Verunglückter" wurde mit einer Winde aus einem Schacht auf dem Hof gezogen und anschließend "medizinisch versorgt". Besonders Interesse der Zuschauer fanden die Bergungsmaßahmen bei zwei "Verkehrsunfällen". Ein Pkw war unter einen Kipper geraten und der Fahrer eingeklemmt. Mit dem Einsatz von Spreizer und Schere wurde schließlich das Dach des Autos entfernt und das Herausholen des Verletzten ermöglicht. Im anderen Fall war ein "Dummy" unter einen Gabelstapler geraten, der dazu noch einen Pkw auf der Gabel hatte. Mit untergelegten Pressluftkissen konnte der Gabelstapler angehoben und der "Verunglückte" unter ihm hervorgezogen werden. Begünstigt wurde die Hauptübung von sonnigem Wetter. Mittags hatte es noch geregnet. Nach einer knappen Stunde hieß es: Übung beenden und abräumen. Nach und nach trafen dann die Einsatzgruppen zum Kommers in der Fahrzeughalle der Wehr im Dorfzentrum ein. Affeldt lobte in seiner "Manöverkritik" das ruhige, besonnene Vorgehen der Übungsteilnehmer. Auch Witt zog eine positive Bilanz: "Einsatzleitung und -koordination haben toll funktioniert." Lediglich die geringe Zahl der Zuschauer trübte Witts Freude ein wenig: "Viele haben sich offenbar vom schlechten Wetter am Morgen abschrecken lassen. Wir haben intensiv für die Übung trainiert und hätten unser Können gern einem noch größeren Publikum gezeigt."
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