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Von Helga Pergande
Bokholt-Hanredder. Die Grundschule in Bokholt-Hanredder verliert mit Beginn des neuen Schuljahrs ihre Eigenständigkeit. Künftig wird sie von der Barmstedter James-Krüss-Schule (JKS) mitverwaltet und als Außenstelle geführt. Damit ist das Überleben der kleinen Lehranstalt auf dem Dorf gesichert. Als erste Zwerschule in Schleswig-Holstein entgeht sie durch dieses Kooperations-Modell einer drohenden Schließung.
Gerade einmal 77 Jungen und Mädchen besuchen derzeit die Grundschule in Bokholt-Hanredder. Das Gesetz schreibt aber eine Mindestgröße von 80 Kindern vor. Diese wird mit 82 zu Beginn des neuen Schuljahrs zwar überschritten. "Mittelfristig sinkt bei uns jedoch die Schülerzahl", sagte Rektor Walter Rathmann, der in den Ruhestand wechselt.
"Wir sind ab August eine Schule mit zwei Standorten", kündigte Christa Feldmann an, die die JKS mit insgesamt 195 Kindern leitet. Die derzeit fünf Lehrer blieben in Bokholt-Hanredder.
Noch müssen die Schulträger der Kooperation zustimmen. Die beiden Bürgermeister wollen sich zusammensetzen und das Amt Rantzau sowie den Schulrat mit ins Boot holen. "Das wird auf dem Dienstweg geregelt", sagte Bokholt-Hanredders Gemeinde-Chef Wolfgang Mohr.
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