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Helga Pergande Buntes Treiben herrschte auf den Grünflächen rund um das Feuerwehrhaus an der Rosenstraße in Klein Offenseth-Sparrieshoop. Die örtliche Feuerwehr hatte zu ihrem "Tag der offenen Tür" eingeladen und ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Kinder tobten sich begeistert in der Hüpfburg aus oder drehten am Glücksrad. Lorenz (9) gewann zwar nur einen Trostpreis, der jedoch zu seiner großen Freude aus einem EM-Fanpaket bestand. "Genau das wollte ich haben", rief er. Wasserspiele, die die Jugendfeuerwehr Barmstedt/Rantzau (JuBaRa) beaufsichtigte, waren bei den heißen Temperaturen genau die richtige Beschäftigung für die kleinen Besucher. Sie spritzten aus vollen Rohren gegen Tafeln, die von dem Wasserdruck umklappten, oder sie versuchten mit dem Wasserstrahl, einen Ball eine schräge Rampe hinauf zu treiben. Mit einem Boot warb das Ausbilder-Team für eine künftige Jugendgruppe der örtlichen Wehr.
Erschreckend realitätsnah wirkte die Hauptübung der Brandschützer mit ABC-Schutzmasken. Fotos (2): Pergande "Wir haben gute Chancen, demnächst Nachwuchs-Brandschützer ausbilden zu können", sagte Jugendwart-Anwärterin Maike Bahlke. Dankbar flüchteten viele Besucher vor der sengenden Sonne in die Fuhrparkhalle, wo sie im kühlen Schatten Speisen und Getränke an langen Tischen genossen. Zur Auswahl standen Hähnchen vom Grill, Waffeln oder Bratwurst und Pommes, sowie Kaffee und Kuchen. Die Fahrzeugschau lockte ebenfalls viele Besucher an.
Der dreijährige Mads sitzt begeistert im Feuerwehrauto, beaufsichtigt von Oberlöschmeister Frank Schulz. Mads (3) war begeistert, als Oberlöschmeister Frank Schulz ihn auf den Fahrersitz des LF 8 hob. Wie ein Profi lenkte der Steppke strahlend das große Steuerrad. Leif Ole (7) lernte den Fuhrpark des DRK Elmshorn auf etwas schmerzhafte Weise kennen. Er hatte sich am Arm verletzt und wurde fachgerecht von dem Sanitäter Stefan Schulz verarztet. Aufmerksamkeit erregte auch das Katastrophenauto "Behandlungsplatz 50" des DRK, das 50 Verletzte in kurzer Zeit in Großschadenslagen versorgen kann. Das technische Hilfswerk (THW) Elmshorn zeigte den Gerätekraftwagen 1, der das erste ausrückende Fahrzeug für alle Einsätze ist. Besucher interessierten sich für die verschiedenen Einsätze des THW. Die örtliche Wehr demonstrierte das Löschen eines Feuers mit dem Ifex-Gerät, das die Flammen mit hohem Wasserdruck ausschießt und mit dem austretenden Sprühnebel Wasserschäden bei einem Brandeinsatz vermeidet. Der Höhepunkt des Tages war die Hauptübung der Wehr, der die "Partnerwehr" aus Bokholt-Hanredder zur Hilfe eilte. "Mama, was machen die Feuerwehrmänner, wenn jetzt die Sirene ertönt?", fragte ein Junge seine Mutter. Die Antwort kam prompt. Sirenenalarm. Es "brannte" im Sportlerheim, etliche Menschen befanden sich in den Umkleideräumen und Duschen. Die Atemschutzabteilung drang in das Gebäude ein, während die Kameraden von außen die Flammen bekämpften und viele der Zuschauer den kühlen nassen Sprühnebel genossen, den der Wind zu ihnen trug. "Verletzte" mit "Knochenbrüchen" oder "Brandwunden" wurden unter den Augen der Zuschauer aus dem Gebäude getragen und versorgt. Jugendliche des THW und Rotkreuz aus Elmshorn sowie der Feuerwehr Appen hatten sich Wunden schminken lassen und sich im Gebäude versteckt. Sie wurden alle nach kurzer Zeit von den Atemschutzträgern gefunden.
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