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Von Sebastian Höhn Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt nach dem Beilwurf von einer Autobahnbrücke jetzt gegen einen 42-Jährigen wegen versuchten Mordes. Dirk A. wird verdächtigt, am Dienstag das kiloschwere Werkzeug in Bokholt-Hanredder von einer Brücke über der A 23 auf einen Pkw geworfen zu haben. Gestern Nachmittag wurde der Mann in Itzehoe dem Amtsrichter vorgeführt.
Ein Kripobeamter führte den mutmaßlichen Beil-Werfer Dirk A. (rechts) ins Amtsgericht Itzehoe. Foto: pt Der Verdächtige stammt aus Brande-Hörnerkirchen, besitzt aber laut Polizei keinen festen Wohnsitz mehr. Er ist möglicherweise psychisch krank. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Wolfgang Zepter erließ der Richter einen vorläufigen Unterbringungsbeschluss. "Der Mann wird noch heute in ein psychi a trisches Krankenhaus eingewiesen", so Zepter. Für die Öffentlichkeit bestehe keine Gefahr mehr, da der mutmaßliche Beil-Werfer in einer geschlossenen Abteilung untergebracht werde, betonte der Oberstaatsanwalt. Im Verlauf der Ermittlungen wurde bekannt, dass A. wegen eines ähnlichen Deliktes bereits vorbestraft ist. Der Mann habe bislang jede Aussage verweigert, sagte Zepter. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass er zum Tatzeitpunkt vermindert schuldfähig war." Dies werde nun von Gutachtern geklärt. Das Ergebnis entscheide über die Anklage.
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