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Von Siegfried Schilling "Wir wollten einmal eine andere Art des Unterrichts bieten und uns mit Themen auseinandersetzen, die wir im normalen Unterricht nicht aufgreifen. Unser Ziel hieß, das soziale Lernen zu fördern und das Themenspektrum zu erweitern", erklärte die Lehrerin Carola Frank-Heyse im Gespräch mit unserer Zeitung. Sie berichtete schwerpunktmäßig über die Projektwoche an der Grundschule Bokholt-Hanredder, die gleichzeitig auch an der James-Krüss-Schule in Barmstedt organisiert wurde. Die teilnehmenden Schüler waren dabei weder an ihre Klasse, noch an ihre Schule gebunden: Jüngere und ältere Pennäler arbeiteten Klassen- und Schul-übergreifend zusammen.
Ab dem 1. April leitet Ilka Berschiek den Kindergarten Fuchsbau. Zu den Projekten, die in Bokholt-Hanredder realisiert wurden, zählten unter anderem der Bau von Modellflugzeugen, die Erarbeitung der Themen "Indianer" und "Frankreich" und das Verfassen von Gespenster-Geschichten. Die Ergebnisse seien durchweg bemerkenswert gewesen, unterstrich Frank-Heyse. Es sei erstaunlich, welchen Ideenreichtum und welche Kreativität die Schüler entwickelt hätten.
Viel Spaß hatten die teilnehmenden Kinder bei dem Projekt "Indianer". Fotos (2): Schilling Präsentiert wurden die Projekte während eines "Tags der offenen Tür" an der Grundschule und dem Kindergarten. Außerdem stellte sich der Elternverein Fuchsbau vor, dem die Trägerschaft der Kita und der Betreuung nach dem Unterricht obliegt. Vier Lehrkräfte unterrichten die 83 Schüler an der Grundschule Bokholt-Hanredder. Diese ist optisch schön - und hebt sich durch die Qualität des Unterrichts von anderen, vergleichbaren Einrichtungen ab. Dies bestätigt auch der so genannte Schul-TÜV (Evalation im Team) mit seiner sehr guten Beurteilung. Lehrkräfte und Eltern sehen es als gemeinsames Ziel der Einrichtung an, den Schülern Grundlagen der Bildung und des Lernens zu vermitteln und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Ein anspruchsvoller, für neue pädagogische Ideen offener Unterricht solle der Verwirklichung dieser Ziele dienen. Die Verlässlichkeit garantiert feste Schulanfangs- und -endzeiten. Freiwillig können die Schüler in der Betreuten Grundschule über die normale Unterrichtszeit hinaus betreut werden - ein Angebot, das auch für die Kindergartenkinder gilt. Besonders attraktiv ist die Flexibilität der Betreuung: Auch ohne langfristige Bindung ist eine Betreuung möglich. Der Kindergarten, der eine wahrnehmungsorientierte Ausrichtung mit waldpädagogischen Elementen, viel Bewegung und musikalischer Früherziehung verfolgt, plant in diesem Jahr noch die Einrichtung einer Lernwerkstatt und beteiligt sich an der naturwissenschaftlichen Kooperation "Haus der kleinen Forscher", um die Jungen und Mädchen bereits im Elementarbereich spielerisch an naturwissenschaftliche Experimente heranzuführen und sie für die alltäglichen Phänomene in ihrer Umwelt zu sensibilisieren.
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