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Von Helga Pergande Die Sanierung der Grundschule in Bokholt-Hanredder ist ein schwerer Brocken für die Gemeinde, aber unumgänglich. "Die Entscheidung fällt mir nicht leicht, wir nehmen viel Geld in die Hand für einen Entschluss, der eventuell nach einem Jahr von der Landespolitik anders gesehen wird", sagte SPD-Gemeindevertreter Wulf Brinkmann. Die Schule müsse jedoch modernisiert werden.
Ausgelassen spielende Kinder auf dem Schulhof der Grundschule. "Nur so können wir mit der Einrichtung werben und junge Familien in das Dorf holen, die durch den Schulbesuch der Kinder in das soziale Gefüge der Gemeinde eingebunden werden", fasste er die Meinung aller Politiker zusammen. Der Architekt Jan-Peter Witte vom Architektenbüro Plandreieck stellte die Umbaumaßnahmen während der Gemeinderatssitzung im Bürgerhaus in Wort und Bild vor. Die größten Veränderungen passieren im ersten Stock, wo ein vierter Klassenraum entsteht. Eine Außen-Fluchttreppe von oben ist notwendig für einen zweiten Rettungsweg der Kinder. Der Anbau mit sanitären Anlagen und Heizung bleibt bestehen. Die Toiletten, die dann nach wie vor nur von außen zu erreichen sind, werden saniert. Das Treppenhaus benötigt Rauchschutztüren. Modernisiert werden Elektrik, Fußböden, Küche und Wände. Ein neuer Heizkessel wird installiert. Enthalten in der Gesamtsumme von 265 000 Euro sind etwa Kosten für die Elektrik von 35 000 Euro, für die Heizung 12 000 Euro und die Malerarbeiten 24 000 Euro. Nach dem von Brinkmann formulierten Beschlussvorschlag stimmten die Gemeindevertreter dem vom Planungsbüro geänderten Sanierungskonzept einstimmig zu. Auf die Gemeinde kommen indes noch mehr Kosten zu. Die dringend notwendige Sanierung der Heizungsanlage für das Gemeindezentrum wird mit 22 000 Euro veranschlagt, die für den Kindergarten mit 5000 Euro. Der Antrag der Schulleiterin Christa Feldmann, eine sozialpädagogische Kraft für die Schule in Bokholt-Hanredder einzustellen, verwiesen die Politiker nach Barmstedt. "Das ist Sache des Schulträgers." Anteilige Kosten sei die Gemeinde bereit zu zahlen, so Bürgermeister Renke Eschner. Henri Wiebicke nutzte die Bürgerfragestunde, um einen Wandteppich mit dem Wappen der Gemeinde in Erinnerung zu bringen. Paula Kölling hat ihn vor 20 Jahren angefertigt, und es hing im Sitzungszimmer. Betroffen habe, Wiebicke, gemacht, dass er den Wandteppich in der Abstellkammer gefunden habe. Eschner versprach, für einen angemessenen Platz zu sorgen.
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