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Von Ulf Marek Er wächst von Tag zu Tag und lässt manchen Autofahrer, der die Offenau-Brücke zwischen Elmshorn und Barmstedt über die Bundesautobahn A 23 quert, ins Grübeln kommen: Ein gewaltiger Trümmerberg, der in kurzer Zeit entstand und mittlerweile das Landschaftsbild an der Bokholter Straße nachhaltig prägt. Doch dieser Berg wird nicht lange existieren, denn genauso intensiv wie an seinem täglichen Anwachsen gearbeitet wird, sind andere Kräfte dabei, ihn schon wieder zu beseitigen.
Unmengen von groben Betonplatten werden zurzeit an der Bokholter Straße recycelt. Der Hintergrund: Was sich da vor den Augen manch staunender Mitbürger auftürmt, ist altes Material der A 23, die gegenwärtig zwischen Horst und Elmshorn in Fahrtrichtung Itzehoe saniert wird. Grobe Betonplatten aus den Fahrbahnen werden zu der (ehemaligen) Wiese an der Bokholter Straße transportiert und dort aufgetürmt. Auf diesem Areal, das vorübergehend als Recyclingplatz dient, werden die groben Teile dann mittels Zerkleinerungsmaschinen in handliche Stücke zerlegt, die wiederum in die zu sanierenden Teilstücke der Autobahn als neue Tragschicht eingefügt werden. In nur wenigen Wochen soll der ganze Spuk aber beendet sein und die Wiese ihr ursprüngliches Erscheinungsbild zurückerhalten. Mit der Fertigstellung des Autobahnteilstücks rechnet man im Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr noch rechtzeitig vor dem ersten August-Wochenende, an dem das dreitägige Wacken-Open-Air-Festival stattfinden wird, zu dem mehr als 75 000 Besucher in der 1800 Einwohner starken Gemeinde unweit von Itzehoe erwartet werden. (uma)
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