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Von hpe BOKHOLT-HANREDDER. Feueralarm für die Wehren aus Bokholt-Hanredder und Klein Offenseth-Sparrieshoop sowie Barmstedt: In der Werkstatt der Baumschule Jan Lescow an der Hauptstraße in Bokholt-Hanredder war eine starke Verqualmung aufgetreten. Mehrere Personen wurden vermisst. Dieses Szenario bot sich den Feuerwehrleuten während der Hauptübung. Zusätzlich war auf dem Betriebsgelände ein Autounfall passiert, und eine eingeklemmte Person musste befreit werden.
Eine eingeklemmte Person wird befreit. Foto: hpe Die Barmstedter Wehr half in dem verqualmten Gebäude mit der Wärmebildkamera aus. "Wir hatten die Übung hin zum Schwergewicht Bergen umgebaut, weil die Barmstedter Stadtwerke das Wasserwerk sanieren und wir nicht zuviel Wasser auf einen Schlag ziehen wollten", so Wehrführer Jörn Witt. Falls im Ernstfall nicht genug Druck von dem Barmstedter Versorger während der Sanierung kommt, springen sofort die Elmshorner Wasserwerke ein, teilte Gas- und Wassermeister der Stadtwerke, Hans-Jürgen Lohmann, mit. Es passiere also auf keinen Fall eine Wasser-Unterversorgung. Es herrsche auch ein normaler Versorgungsdruck. Die Wehr machte sich daraufhin schlau, welche Schieber sie zu betätigen habe, um im Bedarfsfall das Wasser aus Elmshorn fließen zu lassen. Das Barmstedter Wasserwerk versorgt in Bokholt-Hanredder als äußersten Punkt die Schulstraße, dort ist auch der Übergabepunkt mit Elmshorn. Bei der Übung stellten die Kameraden zudem fest, dass der Bohrbrunnen auf dem Lescow-Gelände, der ein Gemeinschaftsbrunnen der Firma und der Gemeinde ist, nicht mehr genug Wasser gibt. So wurde das Löschwassers über die Hauptstraße durch eine Schlauchbrücke geleitet. "Hier erlebten wir, dass viele Autofahrer nicht die Technik beherrschten, über diese schmale Brücke zu fahren", so Witt. Mehr als einmal rissen sie bei falschem Gasgeben die Brücke auseinander. "Dazu sind Übungen da, dass wir dazu lernen", so Witt. Die Bergung der vermissten Personen erfolgte unter Atemschutz. Eine Leistung für die Atemschutzträger, immerhin wiegt ein Atemschutzgerät 16 Kilogramm. Die eingeklemmte Person wurde mit Hilfe von Spreizer und Schere geborgen. Während der anschließenden Besprechung in der Gerätehalle am Gemeindezentrum wurde herausgestellt, dass alle Beteiligten großen Einsatz gezeigt und hervorragenden Arbeit geleistet hatten. (hpe)
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