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Bokholt-Hanredder. 15 Wochen oder 105 Tage Umbauzeit, 40.000 Kilogramm mineralische Baustoffe, 5000 Kilogramm Stahl, 400 Quadratmeter Bodenbeläge, fünf Kilometer Elektrokabel, 1000 Liter Farbe dazu Schweiß, Kaffee und Tageszeitungen - das sind laut Bokholt-Hanredders Bürgermeister Renke Eschner die Zahlen, die hinter dem Umbau des Grundschulgebäudes der Gemeinde stehen. "Wir haben eine Schule geschaffen, in der sich gut lernen lässt", sagte Eschner und blickte, bevor er das sanierte Gebäude zur Besichtigung freigab, auf die Zeit vor dem Umbau zurück.
Bokholt-Hanredders Bürgermeister Renke Eschner, Schulleiterin Christa Feldmann und der Vorsitzende des Bauausschusses Joachim Gloger eröffneten die sanierte Grundschule. Foto: mka Begonnen hatte alles mit dem Besuch des Schul-TÜVs, der EVIT- Kommission", erinnerte sich Eschner während seiner Ansprache. Die EVIT-Kommission hatte nicht nur einen Blick auf die Lehr- und Lernsituation geworfen, sondern auch auf Verwaltung und Schulgebäude. Ergebnis: Ein vierter Klassenraum fehlte, eine Schulsekretärin und einiges an Ausstattung. Eine Schulsekretärin wurde eingestellt und das Projekt Schulumbau gestartet. "Das war für die Gemeinde ein Projekt am Rande der Finanzierbarkeit", sagte der Bürgermeister und bedankte sich ausdrücklich beim Finanzausschussvorsitzenden Wilfried Wenske und beim Vorsitzenden des Bauausschusses Joachim Gloger für ihr außerordentliches Engagement. Ein besonderer Dank ging auch an den Hausmeister der Schule Bernd Lubisch, der während des Umbaus morgens der Erste und abends der Letzte im Schulgebäude war. Auch die Leiterin der James-Krüss-Schule, Außenstelle Bokholt-Hanredder, Christa Feldmann erinnerte sich an ihren ersten Eindruck von der Grundschule: "Von außen betrachtet war die Grundschule ein bildschönes Gebäude. Von innen jedoch waren die Klassenräume und die Verwaltung dringend modernisierungsbedürftig." Während des Umbaus waren für die Schulkinder schon mal die Bauarbeiten spannender als Mathe und Deutsch, aber "es ist keine Stunde ausgefallen", so Feldmann. Schulrat Michael Doppke dankte der Gemeindevertretung Bokholt-Hanredder für ihren Mut. "Ich weiß, wie weh das tut, Geld in die Hand zu nehmen und nicht zu wissen, ob sich das auch trägt", sagte Doppke auch mit Blick auf die Fusion der Grundschule mit der Barmstedter James-Krüss-Schule. Wie begeistert die Kinder von ihrer umgebauten Schule waren, ließ sich am Gedränge vor der Schultür erahnen. Alle warteten ungeduldig auf die feierliche und offizielle Eröffnung. Die meisten konnten es kaum erwarten, dass die Schulleiterin endlich das rote Band, das den Eingang versperrte, durchschnitt. Kaum war die Tür freigegeben, schon stürmten die Jungen und Mädchen ihr Schulgebäude. Die Begeisterung könnte natürlich auch an dem umfangreichen Kuchenbüffet und den Aktionen zum Herbst- und Einweihungsfest gelegen haben, denn die Steppkes hatten bereits seit einigen Tagen Unterricht im neu gestalteten Gebäude.
Meike Kamin - 15.10.2009
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