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Von hpe BOKHOLT-HANREDDER. Ein dickes Lob sprach der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann der Gemeinde Bokholt-Hanredder aus. "Hier gibt es ein aktives Zentrum mit Bürgerhaus, Feuerwehr, Kindergarten und nebenan die Grundschule", sagte er. Er hatte sich vorgenommen, neue Bürgermeister und ihre Gemeinden detailliert kennenzulernen. Das Bokholter Gemeindeoberhaupt Renke Eschner führte den Gast durch den Kindergarten sowie die jüngst sanierte und umgebaute Schule mit den neuen Klassenräumen. "Die Gemeinde hat sehr viel Geld in die Hand genommen, um die kleine Schule auf den neuesten Stand zu bringen, ob es nun die Evit-Forderungen (Evaluation in Team, auch als Schul-TÜV bekannt) oder energetische Maßnahmen waren", so Rossmann. Für kleine Gemeinden sei das eine beachtenswerte Leistung. "Hilfreich waren hier auch die Zuschüsse aus dem Konjunkturprogramm", betont der Politiker.
Lokaltermin: Dr. Ernst Dieter Rossmann (links) und Bürgermeister Renke Eschner in der sanierten Schule. Foto Pergande Stuckdecken bleiben erhalten Eschner wies auf die verschiedenen Neuerungen hin wie etwa ergonomische Beleuchtung in den Klassenräumen und den Computerraum. "Die zwölf Monitore werden demnächst durch Flachbildschirme ausgewechselt", sagte er. Er zeigte im ersten Stock das Sekretariat, das im Schlafzimmer der ehemaligen Wohnung eingerichtet wurde, die Teeküche und das Lehrerzimmer im ehemaligen Wohnzimmer. "Die Stuckdecken haben wir erhalten", erzählte Eschner. Stolz wies er auf den neuen vierten Klassenraum hin. Neue Bestuhlung sei vorgesehen. "Die Außen-Fluchttreppe mit 32 000 Euro wurde uns vorgeschrieben", sagte er, der hinzufügte, dass etliche Auflagen hätten umgesetzt werden müssen. Rossmann zeigte sich von dem sorgfältig durchdachten Umbau mit der freundlichen Atmosphäre beeindruckt, auch von der von den Elmshorner Stadtwerken geleaste Heizungsanlage. "Ich wünsche der Gemeinde, dass die Schülerzahl nicht sinkt, denn kleine Wege für kleine Füße sind wichtig", so Rossmann. Er betonte, dass die Gemeinden finanzstark sein müssen. "Auch die Infrastruktur wird durch sie erbracht." Die beiden Politiker unterhielten sich über weitere Themen wie die Verkehrsbelastung sowie die Situation der Baumschulen und landwirtschaftlichen Betriebe. Rossmann dankte vor allem dem Bürgermeister für dessen ehernamtliches Engagement. "Ich werde mich auch als Oppositionspolitiker um jede Gemeinde in meinem Wahlkreis kümmern, um Bedürfnisse zu erfahren und gemeinsam mit den Gemeinden ungeachtet der politischen Couleur Ergebnisse zu erreichen", sagte Rossmann. Eschner fügte hinzu, dass in seiner Gemeinde die Politiker verschiedener Richtungen gut zusammen arbeiteten.
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